7. Dezember 2012: Nikolausbesuch im Staatssekretariat

Mit dem Nikolaus der Katholischen Männerbewegung führte ich auch heuer ein interessantes Gespräch über die Projekte der KMB in der Entwicklungszusammenarbeit.

Nikoläuse mit einer entwicklungspolitischen Botschaft – sogenannte „faire Nikoläuse“ – sind diese Woche in Salzburg, Wien und dem Burgenland bei Veranstaltungen und Vertretern aus Kirche, Wirtschaft und Medien unterwegs. SEI SO FREI wirbt auf diese Weise für die Adventsammlung 2012, die unter dem Motto „Stern der Hoffnung“ Kindern in Guatemala zugutekommt. Für die Katholische Männerbewegung ist der Name ihrer entwicklungspolitischen Aktion Programm:  Gerechte Lebenschancen schaffen, damit die Menschen in Entwicklungsländern in Freiheit und Würde leben können.

Die Katholische Männerbewegung unterstützt mit dem Programmen mit österreichischen Spendengeldern wichtige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit  in Brasilien, Guatemala, Kenia, Kolumbien, Mosambik, Nicaragua, Tansania und Uganda mit den Schwerpunkten Landwirtschaft, Bildung und Gesundheit.

Auch Sie können im Advent 2012 Schulkindern in Guatemala helfen! Für 15 Euro erhält ein Kind Schulkleidung. 20 Euro kostet das Schulmaterial für ein Kind pro Schuljahr. 65 Euro kostet die Verpflegung eines Kindes für ein Semster.

 

 (c) BMEIA, STS Lopatka mit dem Nikolaus der Katholischen Männerbewegung "SEI SO FREI" http://www.seisofrei.at

 

 

6. Dezember 2012: Beziehungen mit Argentinien weiter vertiefen

 

Im Rahmen des offiziellen Staatsbesuchs von Bundespräsident Heinz Fischer in Argentinien traf ich mit meinen argentinischen Amtskollegen Staatssekretär Eduardo Antonio Zuain zusammen, um über bilaterale Wirtschaftsbeziehungen und die Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zu sprechen. Staatssekretär Zuain hat meine Einladung nach Wien angenommen, um den politischen Dialog fortzusetzen und die  Beziehungen zwischen Argentinien und Österreich weiter zu vertiefen.

Beim Termin mit dem argentinischen Wirtschaftsminister Hernan Lorenzino bestätigte sich, dass der argentinische Markt weiterhin gute Chancen für österreichische Unternehmen bietet. Die Gespräche zielten daher auch darauf ab, die Rechtssicherheit und Bedingungen für Investoren zu verbessern. Der Abschluss eines neuen Doppelbesteuerungsabkommens wäre dazu ein wichtiger Schritt.

 

Einen interessanten Austausch hatte ich mit dem Kultusstaatssekretär im Außenministerium Guillermo Rodolfo Oliveri zu den Themen Migration, Integration und interreligiöser Dialog Zuwanderer versucht Argentinien möglichst rasch zu integrieren. Durch die Verleihung der Staatsbürgerschaft nach 2 Jahren des legalen Aufenthalts in Argentinien soll man sich in erster Linie als Argentinier und nicht als Angehöriger einer ethischen oder religiösen Minderheit fühlen. Vor dem Hintergrund der Zunahme interreligiöser und interethnischer Gewalt, bietet das argentinische Modell einen interessanten Ansatz für den Dialog der Religionen und Kulturen.  Zudem zählt Argentinien zu den Gründungsmitgliedern der UN-Dialogplattform „Allianz der Zivilisationen“, deren nächstes Jahresforum im Februar 2013 in Wien stattfinden wird. 

Nachdem Argentinien bereits in der Aufbauphase der Anti-Korruptionsakademie eine sehr konstruktive Rolle gespielt hat, hoffen wir, dass es auch bald Vollmitglied der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA) wird und das IACA-Gründungsabkommens rasch ratifiziert.

 

(c) BMEIA, Staatsbesuch in Argentinien, mit HBP Heinz Fischer, BM Reinhold Mitterlehner, Margit Fischer, STS Lopatka 

 

(c) BMEIA, Argentinischer Staatssekretär im Außenministerium, Eduardo Antonio Zuain und StS Lopatka

 

(c) BMEIA, Guillermo Rodolfo Oliveri, argentinischer Kulturstaatssekretär und STS Lopatka

 

(c) Joggen mit Botschafter Robert Zischg in Buenos Aires mit STS Lopatka